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Digitalisierung allgemein

  • Warum ist die Datenqualität so wichtig und wie sie verbessert werden kann?
    Software ist immer noch so gut wie die Daten, mit der sie arbeitet. Soll Software die volle Wirkung entfalten, ist deshalb besonders auf die Datenqualität zu achten. Um diese zu verbessern, hilft es, bei den typischen Fehlern und Problemen anzusetzen.
    Stammdatenpflege
    Stammdaten sind die wichtigsten Träger von Informationen. Je mehr Informationen in den Stammdaten hinterlegt sind, desto weniger Pflegeaufwand muss man in Vorgängen betreiben, in denen man sich auf diese Stammdaten bezieht. Unterm Strich ist der Gesamtpflegeaufwand geringer, je frühzeitiger die Informationen angegeben werden können. Die Faustformel entspricht der 10er-Regel der Fehlerkosten: Je später, desto höher die Kosten bzw. der Aufwand.
    Duplikate vermeiden
    Anwendungen, die von mehreren Personen gemeinsam genutzt werden, neigen zu "Karteileichen" und Duplikaten. Stammdaten werden unterschiedlich bezeichnet und in der Folge doppelt oder mehrfach angelegt. Wesentliche Vorteile von zentralen Anwendungssystemen gehen dadurch verloren: Die Vorgänge beziehen sich z.B. auf unterschiedliche Artikel und es ist nicht mehr auf einen Blick ersichtlich, ob der gleiche Artikel auch in anderen Vorgängen verwendet wurde. Stammdaten müssen außerdem aktuell gehalten werden. Dies wird bei mehrfacher Anlage des gleichen Stammdatensatzes enorm erschwert.
    Eindeutige Identifizierung
    Wie können Duplikate nun vermieden werden? In vielen Fällen hilft ein eindeutiges Identifizierungsmerkmal. Das kann z.B. die Artikelnummer des Lieferanten oder Herstellers, die eigene interne Nummer oder die Beschreibung durch Attribute und Eigenschaften sein. Solange die Identifizierungsmerkmale standardisiert bzw. normiert sind, kann man vorhandene Stammdaten problemlos wiederfinden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich oft, die Nummerierung der Stammdaten dem System zu überlassen.
  • Was sind strukturierte und unstrukturierte Daten?
    Es gibt einen wichtigen Unterschied darin, wie Daten gespeichert werden und im Unternehmen zur Verfügung stehen. Entweder sie liegen in unstrukturierter oder strukturierter Form vor. Man kann den Digitalisierungsgrad eines Unternehmens auch anhand des Anteils von strukturierten Daten bestimmen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Daten in strukturierter Form gespeichert werden, desto besser!
    Unstrukturierten Daten
    Bei unstrukturierten Daten handelt es sich z.B. um Bilder, Dokumente oder Objekte, aus denen die Daten nicht ohne Weiteres ausgelesen werden können. Programme können nicht auf diese Daten zugreifen, um eine darauf beruhende Anwendung zu ermöglichen. Klassisches Beispiel sind Word- oder Excel-Dateien, in denen Daten gespeichert werden, von anderen Systemen oder Maschinen aber nicht gelesen werden können. Grund: Die Struktur ist immer eine andere.
    Strukturierte Daten
    Im Gegensatz dazu liegen strukturierte Daten in einer standardisierten Form vor. Sie werden in Datenbanken gespeichert, sodass Datenbank-Abfragen oder darauf aufbauende Anwendungen durchgeführt werden können. Wird z.B. die Kundenadresse nicht in Word oder Excel, sondern in einer Datenbank gespeichert, kann eine Anwendung zur Rechnungsstellung auf diese Adresse zugreifen. Der Anwender muss die Adresse nicht erneut eingeben oder die letzte Rechnung als Word-Datei kopieren. Mit Hilfe der Datenstrukturierung kann auch besser gewährleistet werden, dass Daten aktuell und nicht doppelt vorliegen. Hierfür muss die Datenbank zentral für mehrere Anwender nutzbar sein. Anhand dieses Merkmals unterscheiden sich auch ERP- und Dokumentenmanagementsysteme (DMS): Zwar speichern DMS-Systeme Dokumente in einer Datenbank, die innerhalb des Dokuments gespeicherten Daten können aber allenfalls mit der Suchfunktion abgerufen werden. Das ERP-System kann dagegen als der Datenbank vorgeschaltete Anwendung verstanden werden. Datenbank-Eingaben und Abrufe erfolgen über eine grafische Benutzeroberfläche (=Graphical User Interface; kurz: GUI).
    Stamm- und Bewegungsdaten
    Bei strukturierten Daten kann wiederum in Stamm- und Bewegungsdaten unterschieden werden, je nachdem ob ein Datensatz sich auf strukturierte Daten bezieht (=Bewegungsdaten) oder diese in erster Linie für die Anwendung zur Verfügung stellt (=Stammdaten). Mehr dazu in diesem Artikel: Worin unterscheiden sich Stamm- und Bewegungsdaten?

Konditionen und Bedingungen

  • Welche Leistungen sind in den Projektkosten enthalten?
    Die Projektkosten für die Implementierung und Einführung von Software enthalten Installation und Bereitstellung der Software auf der freigegebenen Infrastruktur, Einrichtung und Konfiguration nach den vereinbarten Vorgaben sowie Schulung und Training der Key User.
  • Welche Leistungen sind in der Wartung enthalten?
    Die Wartung oder Softwarepflege enthält Störungsmanagement, Software-Updates und Zugang zu Hotline und Hilfeportal. Updates sind technische Modifikationen, Verbesserungen, kleinere funktionalen Erweiterungen sowie Patches mit Korrekturen zur Software oder sonstige Umgehungsmaßnahmen für mögliche Störungen. Nicht Gegenstand der Leistungen ist die Überlassung von Upgrades mit wesentlichen funktionalen Erweiterungen oder von neuen Produkten oder Verpflichtungen zur Weiterentwicklung der Pflegesoftware, z.B. im Rahmen sog. "Major-Releases".
  • Was ist der Unterschied zwischen der monatlichen Wartungspauschale und dem Cloud-Abo?
    Die monatliche Wartungspauschale für On-Premise Implementierungen beinhaltet wie auch das Cloud-Abo Störungsmanagement, Software-Updates sowie Zugang zu Hotline und Hilfeportal. Da Cloud-Systeme auf zertifizierter Infrastruktur laufen und keine kundenspezifische Abstimmung zwischen ODION und IT-Abteilung bzw. Netzwerk-Administrator notwendig ist, ist die monatliche Gebühr für das Cloud-Abo günstiger. Bei der Wartungspauschale ist im Gegensatz zum Cloud-Abo die Realisierung und Wartung von individuellen Lösungen im begrenzten Umfang möglich.